Unterwegs im Knyphauser Wald mit Hund
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Unterwegs in Ostfriesland | Knyphauser Wald in Friedeburg mit Hund Wo Fuchs und Wolf sich gute Nacht sagen

Vor einiger Zeit haben wir uns wieder nach einer neuen, schönen Strecke in unserer Umgebung für einen Spaziergang mit unseren Hunden umgesehen. Und wir sind auch fündig geworden. Wie bei uns in Friesland üblich, ist es wieder eine Strecke durch den Wald geworden. Auch wenn viele glauben, Friesland bestünde nur aus Strand und Felder, so sind wir die meiste Zeit im Wald unterwegs.

Unser Ausflug führte uns zum Knyphauser Wald in Friedeburg. Der Wald ist seit 1868 im Besitz der gräflichen Familie zu Inn-und Knyphausen in Lütetsburg und mit 730 ha einer der größten Privatwälder in Ostfrieslands.

Die rasterförmig angelegten Wege sind entweder natürlich oder geschottert und relativ einfach zu laufen. Auf der Info Tafel vor dem Wald sind auch zwei Wege ausgeschildert. Ein etwas längerer und ein kürzerer Weg. Wenn man sich dann an die farblichen Markierungen hält, sollte man sich auch nicht verlaufen. Übrigens wurden in diesem Wald auch schon häufiger Wölfe gesichtet. Wir haben jedoch keine Wolf sehen können.

Unsere Instagram Story zum Knyphauser Wald

Leider hatten wir keine Zeit uns zu  Beginn des Spaziergangs die Tafel näher anzuschauen. Denn es kamen schon viele Menschen und auch Hunde aus dem Wald heraus. Da wollte ich lieber mit Skadi und Inuki schnell dran vorbei als das ich eine unschöne Hundebegegnung riskiere. Hätten wir allerdings die Karte weiter angesehen, hätten wir auch gesehen, dass es gesperrte Gebiete gibt wo keine Spaziergänger geduldet sind. Natürlich waren wir (unwissentlich) nur in den gesperrten Gebieten unterwegs. Schließlich waren sie menschenleer und für uns somit besonders attraktiv. Zu unserer Verteidigung – die Wege waren nicht besonders ausgeschildert noch unterschieden sie sich von anderen Wegen. Und – ich denke, dass muss ich eigentlich nicht sagen – es ist kein anderes Tier zu schaden gekommen noch gesehen worden.

Auf dieser Runde haben wir das erste mal unser DÌGGY ausprobiert. Dieses Spray soll Mücken und Zecken fern halten. Bei Mücken hat das ganz hervorragend geklappt. Bei Zecken … kann ich das nicht so recht beurteilen.

Wir fanden die Runde herrlich schön. Und auch wenn sich Wälder im großen und ganzen nicht unterscheiden, so sehen doch alle irgendwie anders aus. Und dieser Wald versprüht einen ganz besonderen Charme. Sicherlich gab es – bis auf diese Schlucht – keine großen Entdeckungen zu machen, aber dennoch ist dieser Wald sehenswert und man kann im Grunde den ganzen Tag laufen.

Auf dem Rückweg habe ich für das Herrchen noch eine Schale frische Erdbeeren gekauft. Ich mag ja überhaupt keine Erdbeeren, aber mein Mann liebt sie und isst sie auch sehr gerne einfach so als Snack. Wenn ihr von Friedeburg Richtung Marx fahrt, dann haltet unbedingt nach diesem Erdbeer Händler an einer Tankstelle/Autohaus Ausschau. Der ist zwar teuer aber seine Erdbeeren wahnsinnig lecker – sagt zumindest mein Mann.

 

Hi, ich bin Dani, Bloggerin und Autorin bei Kleinstadthunde. Ich liebe leckeres Essen, tolle Schokolade, spannende Serien und jegliche Art von Abenteuer. Du kannst mich auch auf Facebook und Instagram finden.

6 Kommentare

  • Sandra

    Das ist wirklich ein schöner Ausflug 🙂 manchmal frage ich mich auch, woran man hier im Wald gesperrte Bereiche erkennen soll, wenn dort nicht in vernünftige Beschilderungen (vor allem aus allen Richtungen) investiert. Ich stand auch schon mal mitten in der Sperrzone, einfach weil die Wanderwege generell schlecht bzw. veraltet ausgewiesen waren. Das ich da drin stand, viel mir aber erst am Ende des Gebietes auf, weil nur an der Seite dort ein Verbotsschild stand.

    Erdbeeren esse ich auch sehr gerne 🙂 ich bin aber eh eine Naschkatze was Beeren angeht.
    liebe Grüße und schönes Wochenende,
    Sandra mit Aaron

  • Isabella

    Hallo Dani,

    eure Bilder zeugen wirklich von einer schönen Strecke und ob jetzt erlaubt oder nicht … es ist nichts passiert und für das nächste Mal seid ihr informiert 😉 Wir haben uns letztens auch gewundert, dass einige Wanderwege durch das Kattinger Watt nicht gepflegt wurden – und habe erst später im Internet gelesen, dass die Wege im Moment nicht genutzt werden sollen. Da fände ich auch eine dirkete Markierung am Weg sinnvoller 😉
    Erdbeeren essen wir hier sehr gerne und sind froh, dass wir einen kleinen Bauernladen in der Nähe haben, die einiges an Obst und auch Gemüse selber ernten (und sogar teilweise zum selberernten anbieten).

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

    • Dirk

      Moin, ich bin durch Zufall auf Ihre Seite gelandet und bin entsetzt über das, was da steht. Es spiegelt die Gleichgültigkeit und Ignoranz vieler Hundebesitzer und auch Ihre wieder. Erst mal ICH und meine HUNDE und dann irgendwann mal die Natur und die anderen. Zum einen kann man sich vorher informieren ob eine Ruhezone besteht und zum zweiten welche Qualifikation zeichnet Sie aus Schäden zu beurteilen die Sie oder Ihre Hunde gemacht haben. Alleine Ihre und die Anwesenheit ihrer Hunde beunruhigt Tiere. Das Sie kein oder wenig Wild sehen liegt alleine an Ihren Begleitern. Thema Wolf seien Sie froh keinen gesehen zu haben. Hunde sind für den Wolf potentielle Konkurenten – also “Beute” sollten Sie doch wissen! “All das ist gar nicht so schlimm” denkt der einzele Hundebesitzer, das mag für den einzelnen sein aber Sie sind nicht alleine! Zu guter letzt noch die Ordnungswidrigkeit! Der Bericht ist vom 04.07 das bedeutet Sie waren in der SETZ- und BRUTZEIT im Knyphauser Wald unterwegs und Ihre Hunde sind nicht angeleint (Bilder)!
      Freundliche Grüße
      Dirk (bin selber auch Hundebesitzer)

      • Dani

        Hallo Herr Buschermöhle,
        vielen Dank für ihren überaus netten (und ersten) Kommentar auf meinem Blog. Ich finde es schade, dass Sie mich gleich so verurteilen. Da sie ja Dipl. Forst Ing. sind und sogar Dozent an der Deula für Forstwirtschaft und Jagd, brauchen wir uns über den Sinn und Unsinn der Brut- und Setzzeit nicht zu unterhalten. Ich denke, da gehen die Meinungen über die Umsetzung noch über Sinn und Zweck weit auseinander. Wir bleiben übrigens immer auf den Wegen, die die werten Forstmitarbeiter (oder Holzfäller) so toll mit ihren Maschinen zum Holzabbau (auch in der BuSZ) kaputt fahren. Und meine Hunde sind keine 5 Meter von mir Weg (abgesehen von dem Moment, wo das Titelbild ausgelöst wurde. So eine Sandkuhle ist verlockender als so manch anderes Getier, ansonsten sind alle Fotos auf den Wegen entstanden). Ob nun mit Schleppleine oder nicht, es macht keinen Unterschied für das Wild. Die können meine Leine nicht riechen. Das wir in einem gesperrten Gebiet unterwegs waren, tut mir nach wie vor Leid, zumal ich solche Ruhezonen und gesperrten Wege vorher noch nicht gesehen habe und eine Beschilderung wäre dahingehend wünschenswert gewesen. Auf der Info Tafel kommt es einfach nicht gut zur Geltung. Vielleicht können Sie – als jemand des Forstes und der Jagd – diese Idee mal irgendwo anbringen? Dann würden wir (und andere) sicherlich nicht mehr illegal im Wald unterwegs sein 😉

        Aber machen Sie sich keine Sorgen, wir sind in diesem Wald so gut wie gar nicht unterwegs. Da ist mir einfach zu viel los. Ich schätze den Wald als Ort der Ruhe und des Friedens und nicht als Touristenplatz.

        Freundliche Grüße und einen guten Rutsch für Sie und Ihre Hunde
        Daniela

  • Ayka

    Liebe Dani und Kumpels,
    in diesem Wald hätte es mir wohl auch gefallen , das mit dem begehen der gesperrten Wegen ha twohl keinen Schaden angerichtet.
    Dass du keine Erbeeren magst kann ich als Labrador wirklich nicht verstehen, die gehören zu meinen Leibspeisen und ich gehee si, wenn ich kann im eigenen Garten gerne stibitzen. Doch auch im Wald sind aktuell welche zu fienen, wenn auch nur schnuselige Kleine.
    Euch einen guten Sonntag wünscht
    Ayka

  • Auenländerin

    Ob gesperrt oder nicht, es sieht jedenfalls nach einem schönen Spaziergang aus. Ich habe es mal geschafft mit dem Pferd in militärisches Sperrgebiet zu reiten. Aufgefallen ist es mir dann, als plötzlich ein Panzer auf uns zukam. Da hab ich vielleicht ein doofes Gesicht gemacht. Zum Glück war mein Pferd brav und hat sich mehr für das Gras als für den Panzer interessiert.
    Liebe Grüße
    Auenländerin

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