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Mit Hund unterwegs

Unterwegs in Wilhelmshaven | Der Wilhelmshavener Südstrand mit Hund Zwischen Gras und Beton

Vor einiger Zeit waren wir wieder am Südstrand in Wilhelmshaven mit unseren Hunden Inuki und Skadi unterwegs. Leider haben wir die Ebbe erwischt gehabt. Nicht schlimm, denn so haben wir an diesem betonierten Süd”strand” tatsächlich mal etwas Sand gesehen.

Der Stadtteil könnte besser Südbeton oder Südgras heißen statt Südstrand. Denn einen richtigen Strand mit Sand und so wird man da (und auch sonst in Wilhelmshaven) nicht finden (der seinerzeitige Geniusstrand wurde zu Gunsten des Jade-Weser-Ports, einem Tiefseehafen, vernichtet). Bis auf 8-10 Meter, aber die werden von den Menschen in Beschlag genommen, die mit ihrem Badehandtuch am besten bis auf einen Zentimeter ans Wasser wollen. Auf einer gesamten Strandlänge von 8-10 Metern ist das echt unpraktisch und sowas von nervig!

Wir parken immer ganz hinten an der Mole, kurz vor dem Marinegelände (53°31’13.2″N 8°09’37.6″E
53.520344, 8.160447). Dort sind auf der linken Seite viele Parkplätze und falls die nicht reichen, wird auf der rechten Seiten am Rand geparkt. Bei schönem Wetter sieht man das auch sofort 🙂 Übrigens ist dieser Parkplatz kostenlos.

An diesem Eingang stehen praktischerweise auch gleich Kotbeutelständer. Und merkt euch den Standort gut! Denn der darunter angebrachte Mülleimer ist für eine ganze Weile der einzige Mülleimer am Südstrand von Wilhelmshaven. Wenn euer Hund also gleich am Anfang einen Haufen macht, lohnt sich das zurück laufen schon. Ich jedenfalls bin froh das meine Hunde in der Regel aus dem Auto raus hüpfen und innerhalb der ersten Gehminuten ihre Geschäfte erledigen. So muss ich den Beutel nicht allzu lange mit schleppen.

Wir laufen dann unterhalb des Deiches auf der Seeseite bis zum Fischrestaurant hoch. Dabei kommen wir an einem Sportboothafen vorbei. Kurz vor Sonnenuntergang ist es da am schönsten. Dann glitzern die Lichter und Laternen des Hafens so schön und spiegeln sich im Wasser wunderschön wieder. Bei dem besagten Fischrestaurant führt dann eine Treppe auf den Deich hinauf. Auf dem Deich laufen wir dann wieder zurück zum Auto. Auch wenn auf der rechten Seite (also nicht die Seeseite) viele Kaninchen sitzen und Inuki und Skadi deshalb dann an die Leine müssen (wobei – grundsätzlich herrscht dort so oder so Leinenzwang) ist es doch eine nette Strecke die man schnell zwischendurch laufen kann. Natürlich denken sich das viele – besonders an Wochenenden. Dann ist mit viel Verkehr zu rechnen. Radfahrer, Spaziergänger, Hundehalter und Miesepter zum Beispiel. Aber in der Woche und vor allem außerhalb der Ferien/Saison ist dort recht wenig los. Dann trifft man in der Regel nur Einheimische und Hundehalter.

Da bei unserem Besuch Ebbe herrschte, haben wir tatsächlich ein bisschen Sand gesehen. Nun gut, eigentlich eher das Watt. Gespickt mit vielen kleinen Muscheln. Natürlich, wie solls auch anders sein, hat Inuki sich prompt die Pfoten an den Muscheln aufgeschnitten.

Glücklicherweise sah es schlimmer aus als es ist. Auf dem Weg zum Auto hörte es schon auf zu bluten und nachdem wir die Pfote Zuhause gesäubert hatten, sah man kaum noch was. Wir haben die Pfote trotzdem mit Betaisodona eingeschmiert. Das ist unser Allheilmittel (neben Ballistol) für Hautverletzungen (fast) aller Art.

Möchtest du auch den Südstrand besuchen und weißt nicht, ob es sich lohnt? Ich habe für dich noch einige ältere Fotos von unseren besuchen raus gesucht. Vielleicht kannst du die Gegend so besser einschätzen.

Hi, ich bin Dani, Bloggerin und Autorin bei Kleinstadthunde. Ich liebe leckeres Essen, tolle Schokolade, spannende Serien und jegliche Art von Abenteuer. Du kannst mich auch auf Facebook und Instagram finden.

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