Mohnblumenfeld in Charlottenpolder/Leybucht | Working Cocker Spaniel | Kleinstadthunde.de
Alltag,  Fotografie

Unser Besuch in Ostfrieslands schönstem Mohnblumenfeld Wie ein wunderschönes Mohnfeld mir die Laune verhagelte

Das letzte Wochenende waren wir quer durch Ostfriesland unterwegs. Und eines sag ich euch, Freud und Leid können so leicht beieinander liegen! Besonders, wenn man fast 120 km fährt. Aber von vorne.

Meine Schwester, selber jetzt Hundehalter und Instagramerin, hat mir von einem total tollem Foto Spot erzählt. Bei sich in Ostfriesland. Ein Mohnblumenfeld! Ein wirklich riesiges Mohnblumenfeld! Meine Vorfreude war riesig. Und das Wetter schien auch toll zu sein. Bewölkt, also richtig tolles Fotografenwetter. Und so sind wir Mittags los gefahren. Auf dem ganzen Weg zu unserem Ziel war es bewölkt. Und auch als wir nach langer Fahrt ankamen, war es ebenfalls noch bewölkt, aber so wie wir aus dem Auto ausgestiegen sind, zeigte sich die Sonne. Aber so richtig. Von ihrer hellsten und wärmsten Art die sie zu bieten hatte. Klar, das Feld war wunderschön und in der Sonne strahlte es noch mehr.

Mohnblumenfeld in Charlottenpolder/Leybucht | Working Cocker Spaniel | Kleinstadthunde.deIch brauche nicht erwähnen, dass die Hunde keine Lust hatten, oder? Skadi hat noch versucht mitzumachen, aber die Zunge hing wie ein lebloser Lappen zu Boden. Und auch den Schatten, den mein Mann versuchte mit dem Reflektor zu produzieren, war wenig hilfreich. Meine Euphorie wich mieser Laune. Das ging in Sekunden. Nach 52 Fotos habe ich aufgegeben. Die Zahl hört sich im ersten Augenblick vielleicht viel an, aber ist es nicht. Meine Kamera schießt ziemlich flott ziemlich viele Serienbilder. Tja, meine schlechte Laune wurde nicht besser. Inuki haben wir dann gar nicht mehr aus dem Auto geholt.

Wir sind dann wieder gefahren und haben einen Abstecher bei meinen Eltern gemacht. Ich habe noch nicht mal mehr daran gedacht, euch Fotos von dem schönem Feld mitzubringen. Ein Handy Foto hätte es ja getan … aber manchmal geht es einfach mit mir durch und dann kann ich kaum noch klar denken. Ich bin eben sehr emotional – in beiden Richtungen.

Wie gut, das der Grill dann spontan zum Einsatz kam. Das entschädigte ein bisschen für die traumatische Mohn Erfahrung. Wir wollten eigentlich Abends noch einmal zum Feld fahren, aber der Besuch bei meinen Eltern dauerte länger als gedacht und so fuhren wir erst um 22 Uhr wieder nach Hause.

Was solls. Vielleicht haben wir im nächsten Jahr noch mal die Möglichkeit ein Mohnblumenfeld zu bestaunen. Denn glaubt mir, das ist sowas von schön und vielleicht kommen dann auch brauchbare Fotos bei raus.

Übrigens, eines der Fotos habe ich trotzdem bearbeitet. Und es gefällt mir doch ganz gut 🙂

Hi, ich bin Dani, Bloggerin und Autorin bei Kleinstadthunde. Ich liebe leckeres Essen, tolle Schokolade, spannende Serien und jegliche Art von Abenteuer. Du kannst mich auch auf Facebook und Instagram finden.

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