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Knochen für Hunde? Für meine auf jeden Fall! Wann und wie Knochen für Hunde erlaubt sind

Letzte Woche war ich mal wieder auf Facebook unterwegs. FB und ich, das ist so eine Hassliebe. Einerseits mag ich es, zu sehen was meine Freunde so machen und tun. Ich liebe es, ihre Fotos anzusehen oder durch die Dinge, die sie teilen ihren Charakter zu sehen. Denn ganz ehrlich, manchmal sagt ein geteiltes Bild so viel mehr als ein oberflächliches Gespräch. Jedenfalls im Hinblick auf ethische und moralische Wertvorstellungen. Jemand, der unter jedem Post schreibt “wenn Greta das wüsste” oder sich ständig negativ über die ein oder andere Sache äußert, eindeutige Memes teilt oder dergleichen, den kann ich zügig entfernen oder Posts von ihm verbergen lassen. Aber leider zeigt FB ja nicht nur die Dinge an, die meine Freunde betreffen. Irgendwie habe ich gefühlt nur Beiträge von fremden Menschen in meinem Feed. Sei es durch gesponserte Werbung oder Gruppenbeiträge.

Und so habe ich einen Artikel über das Füttern von Knochen gesehen. Oder vielmehr, einen Aufreißer. Es wurde nur gefragt, wer Knochen füttert. Mit einem großen, auffälligem Bild. Ich glaube, die Posterin war ein Magazin oder eine Zeitschrift. Naja, jedenfalls dachte ich, es sei schon längst zu fast jedem Hundehalter durchgedrungen dass Hunde im Normalfall nicht an Knochen sterben und es sogar ganz gut ist, wenn sie ab und an Knochen bekommen.

Tatsächlich sagten viele, sie würden nie Knochen füttern weil diese Splittern oder Hunde dadurch aggressiv werden (bitte was?!)- Stattdessen geben sie zur Zahnreinigung Dentastix. Oder ähnliche Kauartikel. Unabhängig davon ob Dentastix hinsichtlich der Inhaltsstoffe gut für den Hund sind – einen Knochen kann er nicht ersetzen. Und Inuki wüsste wohl was er wählen würde, müsste er wählen.

Inuki und Skadi bekommen regelmäßig Knochen. Ein bis zweimal im Monat bringe ich Hühnerbeine mit. Mal mit Rückenteil und mal ohne. Die dürfe sie dann komplett vertilgen. Ich achte darauf, das möglichst viel Fleisch an den Knochen ist. So bildet sich mehr Magensäure und der Magen kommt besser mit den Knochen zurecht. Natürlich haben die beiden nicht von Anfang an gleich so große Knochen bekommen. Angefangen sind wie zuerst mit Hühner- und Putenhälsen.

Übrigens: Geflügelknochen dürfen Hunde entgegen der landläufigen Meinung sehr wohl fressen. Nur eben niemals gekocht, gebraten, gebacken oder gegrillt.

Grundsätzlich verfüttere ich Knochen roh. Gekochte bzw. erhitzte Knochen können Splittern. Das gilt auch für die die Knochen älterer Tiere. Ich verfüttere auch niemals tragende Knochen von größeren Tieren (Rind, Schwein, …), denn die sind zu hart und könnten zu Rissen in den Zähnen führen. Tabu sind auch Markknochen. Die können sich ganz übel über den Kiefer stülpen und nicht mehr von selbst entfernt werden. Das muss dann der Tierarzt mit einer seiner Sägen unter Vollnarkose erledigen. Wenn die Zunge dann noch zu lange eingequetscht gewesen ist, muss sogar unter Umständen ein Teil der Zunge amputiert werden … also, lieber keine Markknochen!

Inuki | Beschäftigung für Hundesenioren | kleinstadthunde.de

Ich füttere auch nicht viele Knochen. Wirklich nur ein bis zweimal im Monat. Denn ich möchte nicht, das Inuki und Skadi irgendwann Knochenkot ausscheiden. Knochenkot ist eine harte, trockene Masse, die zu größtenteils aus den gefütterten Knochen besteht. Dieser Kot kann nur unter großen Schmerzen vom Hund ausgeschieden werden.  Und manchmal sorgt er auch für Verstopfung. Unser Ghandi musste, nachdem er sich mal eine Schweinshaxe aus dem Mülleimer geklaut hatte, deswegen operiert werden. Die teuerste Schweinshaxe unseres Lebens.

Irgendeinen nutzen verspreche ich mir von der Fütterung von Knochen eigentlich nicht. Generell soll es nur ein gesunder Snack für meine Hunde sein. Aber ich habe gelesen, das Hunde das Kalzium aus den gefressenen Knochen verwerten können. Sie nutzen es für ihre eigene Knochen- und Zahngesundheit. Außerdem soll es die Muskulatur und sogar das Nervensystem stärken.

Füttert ihr Knochen? Oder hattet ihr schon mal ein Knochenkot Problem? Oder sagt ihr lieber “Nein Danke!”zu Knochen jeglicher Art?

 

 

Hi, ich bin Dani, Bloggerin und Autorin bei Kleinstadthunde. Ich liebe leckeres Essen, tolle Schokolade, spannende Serien und jegliche Art von Abenteuer. Du kannst mich auch auf Facebook und Instagram finden.

4 Kommentare

  • Isabella

    Bei uns gibt es auch regelmäßig Knochen – mal Brustbein, mal etas anderes. Am liebsten geben wir Kalbsknochen – die wurden bisher immer super vertragen und auch aufgefuttert 🙂 Neben der Zahnreinigung ist es eine tolle Beschäftigung und auch gesund.
    Wir geben aber auch regelmäßig Knorpel (Spachteln, Kehlköpfe vom Rind oder auch Rindernasen) … die Hunde mögen es und es bekommt ihnen auch prima (und die habne Beide noch nie probiert einer Kuh in die Nase zu beißen)!

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

    • Dani

      Hihi, Inuki und Skadi freuen sich auch immer mega über Knochen und ich gebe sie ihnen gerne. Gesünder ist es auf jeden Fall als die herkömmlichen Leckerchen aus dem Supermarkt.

      Liebste Grüße
      Dani mit Inuki und Skadi

  • Sandra

    Aaron bekommt auch ab und an Knochen. Dazu gibt es dann meist Joghurt oder Frischkäse im nachgang, damit der Kot nicht zu hart wird.
    Aaron findet Knochen auch super. Ansonsten gibt es halt große geräuscherte Rindkopfhaut oder Pferdekopfhaut, die reicht bei Aaron auch für eine gute Zahnreinigung. Der Tierarzt war jedenfalls grad sehr zufrieden mit Aarons Zähnen.

    Liebe Grüße
    Sandra und Aaron

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