Skadi in Dangast | kleinstadthunde.de
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Von Umzügen, Gartenaktivitäten und mauligen Inukis und wie ich damit umgehe

Die letzten zwei Wochen war sehr anstrengend bei uns. Ein Wochenende voller “to-do´s” wie Einkaufen und Haushalt und Umzugshelfer. Zu Ende gegangen ist sie mit einem mauligen Inuki. Und erholt haben wir uns im Laufe der danach folgenden Woche auch nicht wirklich.

Angefangen hat alles mit dem Umzug meiner Schwester am Samstag. Nach Haushalt und Einkaufen in Rekordzeit war mein Mann so nett und hat da tatkräftig geholfen und unterstützt wo er nur konnte. Ich hatte Inuki und Skadi natürlich dabei (wenn man in der Woche arbeiten geht, will man wenigstens am Wochenende viel Zeit mit seinen Hunden verbringen. Alles andere wäre unfair) und habe währendessen meine Mutter mit ihnen besucht. Trotz der Tatsache, das Lia und Skadi sich gegenseitig nicht die Butter auf dem Brot gönnen, haben sie sich sehr gut geschlagen und konnten es ohne gemecker und ohne doppelte Sicherung oder Maulkorb im selben Raum – mit entsprechendem Abstand – sehr gut aushalten. So gut sogar, das nach unserem 14000 Schritte Spaziergang beide Hunde im selben Raum geschlafen haben. Für mich war das ein kleines Erfolgserlebnis. Schließlich hat es bis hier hin mehr als 3 Jahre gedauert. Allerdings, und das muss ich zu geben, war mein Vater auch nicht anwesend. Und er ist der jenige, der immer eine Grundnervösität mit ins Spiel bringt. Vielleicht lag es auch zu einem großen Teil daran. Denn so ruhig und gelassen ist es mit ihm sehr selten Zuhause.

Nach einem langen Samstag sind wir dann um 19 Uhr in etwa wieder nach Hause gefahren. Da wir schon um 9 unterwegs gewesen sind, war das ein echt langer Tag für alle. Der Sonntag wurde deshalb bei uns etwas gemütlicher. Lediglich mein Mann und Skadi haben eine lange Waldrunde mit Hundekumpels hinter sich gebracht. Inuki und ich sind dagegen durch unser Dorf und unsere “Einkaufsstraße” gelaufen. Immerhin auch 3,5 km. Und jede Menge Input fürs Hirn.

Inuki in Dangast | kleinstadthunde.deVielleicht etwas zu viel. Dienstag und Donnerstag haben wir Abends in der Dämmerung 2 fremde Hunde getroffen die er verbellt hat. Nicht nur 2 “ich sehe Hunde”-Beller sondern schon richtig fiese Beller. Das kenne ich so gar nicht von ihm. Ich kann natürlich nur mutmaßen, ob es nun an dem vollen Programm vom Wochenende lag oder an den veränderten Lichtverhältnissen. Sonst war es ja immer schon Stockfinster zur Abendrunde und nun laufen wir im Hellen los und es wird langsam duster …

Ich persönlich habe mir da so auch keine Gedanken drüber gemacht. Sicherlich, man würde gerne wissen woran es liegt aber Inuki ist nun schon seit fast 8 Jahren an meiner Seite und diese Phasen wo er ein bisschen “doof” ist, treten immer mal wieder auf. Ich beobachte es erstmal und versuche wieder, Rituale in unseren Hundebegegnungen zu bringen und gezielt zu suchen. Und ich denke, sobald es wieder länger hell bleibt und wir nicht mehr in der Dämmerung laufen, hat sich das ganze auch wieder erledigt.

Das kommende Wochenende (also letzten Samstag und Sonntag wenn der Artikel online geht) wollten wir unsere Regentonne fertig machen. Bisher haben wir unsere Blumen im Sommer mit Leitungswasser gegossen. Keine gute Idee wie wir anhand unserer Abrechnung feststellen konnten. Aber solche Fehler macht man auch nur einmal.

Ausgesucht haben wir uns so einen IBC 1000l Wassertank. Wenn schon, denn schon. Schön ist er nicht, aber günstiger im Gegensatz zu normalen Regentonnen in dieser Größe. Und er steht in einer nichteinsehbaren Ecke die so oder so als “Abstellkammer des Gartens” benutzt wird. Von daher ist es egal. Mein Mann meinte aber schon, er würde da noch eine Verkleidung aus Dielen Brettern basteln. Das sieht bestimmt auch ganz super aus. Inuki und Skadi haben währenddessen natürlich auch ihre Zeit im Garten verbracht.

Erstaunlich finde ich, dass Skadi sich super alleine beschäftigen kann. Im Zweifelsfall liegt sie einfach rum und guckt den Vögeln beim fliegen zu. Inuki ist ganz anders. Der erwartet, das man ihm sein Spielzeug wirft und sich um ihn kümmert. Dem muss man ganz klar sagen, das er nun jetzt in diesem Augenblick nervt und abdampfen soll. Trotzdem probiert er es von Zeit zu Zeit wieder … xD

Skadi am spielen | kleinstadthunde.de

Und das kommende Wochenende, also Übermorgen, sind wir wieder bei meiner Schwester. Ihre Küche muss aufgebaut werden. Und mein Mann ist so nett und hat wieder seine Hilfe angeboten. Auch wenn ich in Anbetracht dieser Mammutaufgabe ersteinmal geschluckt habe. Wenn wir uns irgendwann eine neue Küche kaufen, dann mit fähigen Männern die das für uns übernehmen 😀 Zum Glück haben Montag und Dienstag frei. Auf jeden Fall genug Zeit zum ausruhen 😀

Hi, ich bin Dani, Bloggerin und Autorin bei Kleinstadthunde. Ich liebe leckeres Essen, tolle Schokolade, spannende Serien und jegliche Art von Abenteuer. Du kannst mich auch auf Facebook und Instagram finden.

2 Kommentare

  • Sandra

    Dann war euer Wochenende meinem ähnlich. Ich habe meiner Schwester auch beim Teilumzug (Einlagerung von diversen Dingen, bis zum eigentlichen Umzug) geholfen. Ansonsten war es bei uns sehr nass und eine Erkältung machte sich breit.
    Die Phasen von mehr Bellen habe ich bei Aaron auch gerne mal in der dunklen Jahreszeit. Da wird evtl. sogar mal ein bekannter Hund im ersten Moment verbellt und konnte es auch bei Hunden von Freunden beobachten. Ich würde sagen schlechtere Sicht, sorgt für Unsicherheit 🙂
    unsere beiden Jungs sind doch super Kerle und da dürfen sie gerne mal schräg drauf sein.
    liebe Grüße
    Sandra mit Aaron

  • Isabella

    Das hört sich nach teilweise anstrengenden Tagen an … ich bin froh, dass bei uns Umzüge (auch im Freundes- und Familienkreis) im Moment kein Thema sind 😉
    Das mit der “grusleigen” dämmerung kenne ich mittlerweile von Shadow. Im Dunkeln ist alles gut und auch im Hellen – aber bei Dämmerung ist vieles einfach “merkwürdig”. So hat er letztens auf dem heimweg der Morgenrunde doch glatt die Mülltonnen bei uns angebellt, Die standen schon da als wir weg sind (in Dunkeln) und waren beim Heimweg dann gruselig!
    Bei anderen Hunden ist es eher Cara die schwierig sein kann – aber das bei allen Lichtverhältnissen 🙂

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

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