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Wochenende an der Jade – die “heißesten” Tage des Jahres in Wilhelmshaven 2015

20150705_140341Wochenende an der Jade – das Ereignis des Jahres in Wilhelmshaven und dazu eines der größten Hafenfeste im norddeutschen Raum. Vielerorts wird davon geschwärmt und ja, ich finde es dort auch ganz „ok“. Das letzte Jahr habe ich es das erste mal besucht, im Sommer, in der glühenden Hitze. Schweißtriefend kämpften mein Freund und Ich uns von Fressbude zu Fressbude, nur um „einmal drüber gelaufen zu sein“.

Und schon da ist mir aufgefallen das viele Besucher ihre Hunde mitnehmen. Und jedes Jahr suche ich das Warum. Warum schleppt man seinen gestressten, überforderten Hund der sichtlich nicht nur mit der Hitze kämpft über ein sehr weitläufiges und mit vielen Menschen gefülltes Fest? Dazu kommen im diesen Jahren noch Höchsttemperaturen von bis zu 36 °c.

Im Facebook hatte sich ein User über das Wasserangebot für Hunde bedankt an den Toiletten. Auf Nachfrage warum er den Hund mitschleppt kam nur „zur Sozialisierung, er ist erst 8 Monate alt“. Ahja. Zur Sozialisierung. Was man nicht alles tut … . Weitere Kritik sei nicht erwünscht gewesen, jedenfalls wurde der User sehr ausfallend.

Ich selbst habe auch niemanden auf dem Fest auf diese Tierquälerei – meiner Meinung nach – angesprochen. Selbst wenn sie ihre Hunde zusammengebrüllt haben weil diese „plötzlich“ nicht mehr leinenführig gewesen sind… . Warum ich niemanden ansprach? Weil es doch eh niemanden interessiert, man sich um seinen eigenen Kram kümmern soll usw. Das letzte mal sprach ich einen Welpenhalter an warum er denn bitte mit Würger und Sprühdose unterwegs sei (anscheinen war der Welpe (16 – 20 Wochen ca.) geradewegs in Richtung Weltherrschaft unterwegs, deshalb wurde der auch wieder mit 6 Monaten abgegeben).

Verwundert hat mich dann allerdings an dem selben Wochenende der Shitstorm gegen eine Hundetrainerin die Ihre Hunde im Auto lies – verstehe einer die Welt. Andere Personen im vermeintlichen Schutz des Internets zu diffamieren und sich selbst als Gutmensch darzustellen ist tatsächlich einfacher als sich selbst an die Nase zu fassen. Jedenfalls teilte der Junghundebesitzer diesen Beitrag fleißig und kommentierte ihn gleichermaßen obwohl er Mittags zuvor seine Junghund selbst bei 36° über das Fest schleppte. Zur Sozialisierung natürlich.

IMG-20150706-WA0002Inuki und Skadi duften zu Hause bleiben während wir uns über das WadJ gequält haben. Sie dankten es uns, denn das Wetter war extrem heiß und schwül. Nachdem das Unwetter am Abend die Luft wenigstens ein bisschen abgekühlt hatte haben wir eine schöne Runde übers Feld gedreht. Das macht definitiv mehr Spass als das WadJ bei brütender Hitze – und das denken nicht nur meine Vierbeiner – Sozialisierung hin oder her 😉

Hi, ich bin Dani, Bloggerin und Autorin bei Kleinstadthunde. Ich liebe leckeres Essen, tolle Schokolade, spannende Serien und jegliche Art von Abenteuer. Du kannst mich auch auf Facebook und Instagram finden.

0 Kommentare

  • Socke-nHalterin

    Bei Temperaturen über 30 Grad bleibt Socke stets zu Hause. Und da ich die Hitze auch nicht gut vertrage, leiste ich ihr auch sehr gerne Gesellschaft. Dies liegt aber auch daran, dass ich im Moment neben der Arbeit noch viele Termine habe und jede freie Minute mit Socke verbringen möchte. Socke begleitet uns viel, aber solche Feste und die Temperaturen sind definitiv nicht für uns.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

    • Dani

      Ihr macht es genau richtig 🙂 Und bei Temperaturen über 30 grad bekommt man uns auch nur schlecht aus dem Haus 🙂

      Liebste Grüße
      Dani mit Inuki und Skadi

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