Trickkiste: Zurück

Heute starte ich meine Trickkiste 🙂 Hier zeige ich euch wie ich meinen Hunden die Tricks, die sie können, beigebracht habe. 
Trick Nr. 1: Zurück oder auch das Rückwärtsrichten

Ziel ist es, das der Hund mehrere Schritte von mir zurück und möglichst gerade läuft. Für diesen Trick gibt es mehrere Methoden. Ich zeige euch hier meine Methode. Keine Ahnung wie ich sie nennen würde, vielleicht die Faust-Methode? 
Was brauche ich? Als erstes natürlich Leckerlies die der Hund besonders mag. Fleischwurst, Käse etc. alles erlaubt 🙂 Dann natürlich der Clicker (Alternativ ein Markerwort). Und eine Portion gute Laune.
Wie? Ich setze/stelle mich vor dem Hund und nehme ein Stück Belohnung in die Hand und schließe sie zu einer Faust. Ich halte die Faust auf Ohrhöhe des Hundes. Allerdings nicht zu hoch, sonst könnte es sein das er sich setzt, ist sie zu niedrig könnte er ins Platz gehen. Im Idealfall wird der Hund versuchen an der Faust zu riechen, aber da sich die Faust hinter der Nase befindet muss er einen Schritt zurück gehen. Jetzt ist Timing gefragt. Sobald der Hund einen Ansatz zum Rückwärtsgehen macht, Click&Belohnung.

Dies wiederholt ihr nun einige male bis ihr den Eindruck habt der Hund hat verstanden was ihr von ihm wollt. Dann bleibt der Click aus. Der Hund wartet vermutlich auf die Belohnung und wundert sich warum sie nicht kommt. Vielleicht macht er ja noch einen Schritt Rückwärts dann c&b. Macht er es nicht, so ist dieser Schritt vermutlich noch zu groß und es sollte das Grundverständnis dann weiter gefestigt werden. Also wieder auf Anfang. So kann die Schrittzahl allmählich erhöht werden.

Zum Schluss kann dann das verbale Kommando eingeführt werden (Sichtzeichen habt ihr ja schon, die Faust). Gebt zu erst das verbale Kommando (z.B. Zurück, Back, Ente Ente, was auch immer ihr wollt :)) und dann das Sichtzeichen. Fängt der Hund schon auf das verbale Kommando an Rückwärts zu gehen, könnt ihr davon ausgehen dass er es verstanden hat 🙂

faq´s
Mein Hund läuft schief Rückwärts – Versuchte eine Gasse zu bauen, evtl. mit Gittern oder – wie ich – mit Holzleisten oder übt nah an der Wand sodass der Hund gar nicht die Möglichkeit hat, schief zu werden.

Wenn Ihr noch fragen habt, schreibt mir euer Anliegen in den Kommentaren 🙂

Und wie sieht das ganze aus wenn es fertig ist?


Viel Spass beim üben!
KategorieAlltag

Hi, ich bin Dani, Bloggerin und Autorin bei Kleinstadthunde. Ich liebe leckeres Essen, tolle Schokolade, spannende Serien und jegliche Art von Abenteuer. Du kannst mich auch auf Facebook und Instagram finden.

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