Inuki und Skadi Working Cocker Spaniel| kleinstadthunde.de | Blog für Hund und Halter
Hundeleben,  Tipps für das Zusammenleben mit Hunden

6+1 Dinge die Hundehalter unbedingt beherrschen müssen und was staubsaugen damit zu tun hat

Hundehalter zu sein ist nicht einfach. Egal, ob man “nur” einen oder gleich mehrere Hunde hat. Unweigerlich gehört man mit der Anschaffung eines Hundes einer anderen gesellschaftlichen Gruppe an. Nämlich die der “Hundehalter”. Ähnlich wie der “Sonntagsfahrer” und der “Individualsportler” sind wir “Hundehalter” nicht immer und überall gerne gesehen. Dazu kommen noch die ein oder anderen persönlichen Herausforderungen im Zusammenleben mit seinem Hund. Deshalb ist es ganz gut, wenn man sich folgende Dinge aneignet – natürlich (manchmal) mit einem Augenzwinkern 😉

1.       Geduldsfaden? Stahlseil!

Besonders wenn mit seinem Hund trainiert wird und andere Hundehalter oder Passanten das Training kaputt machen. Z. B. das Anti-Anspring Training bei Welpen. Oder Hunde, die uns penetrant belästigen während man vergebens versucht seinem eigenen Hund zu zeigen, dass andere Hunde nichts böses sind und es daher nicht notwendig ist, diese zu verbellen. Ich gebe zu, dass mich diese Dinger früher furchtbar genervt haben. Aber im Laufe der Zeit habe ich gelernt darüber hinweg zu gehen. Es nützt ja nix …

2.       Disziplin

Unsinnige Behördenverordnungen wie zum Beispiel der stadtübergreifender Leinenzwang sollten folge gleistet werden. Auch wenn die zuständige Gemeinde/Stadt keinerlei Freilaufflächen für Hunde zur Verfügung stellt und innerhalb der gesamten Stadt Leinenzwang herrscht. Ebenso muss brav die willkürlich hohe Hundesteuer als sog. Luxussteuer gezahlt werden. Auf der anderen Seite sollte sich jeder Hundehalter als Vorbild verhalten und immer seine Hunde unter Kontrolle haben (und das auch früh genug signalisieren!) und gaaaaanz !wichtig!, den Kot immer mitnehmen. 

3.       Leistungsstarken Staubsauger inkl. überirdischen Staubsaugtechniken

*Miele Blizzard CX1 Cat und Dog PowerLine Bodenstaubsauger

Während eines Hundelebens sammeln sich Unmengen an Haare an – nur leider nicht nicht auf dem Tier selbst sondern in der gesamten Wohnung, auf Polstermöbeln und im Bad. Selbst in Räumen wo sich die Hunde nicht aufhalten sind sie zu finden. Da hilft nur ein guter und robuster Staubsauger und natürlich besondere Staubsaugskills die es dem Anwender des Staubsaugers erlauben so viele Haare wie möglich mit so wenig Kraft- und Zeitaufwand wie möglich aufzunehmen. Staubsaugen 2.0 sozusagen. Das Nonplusultra ist ein Saugroboter, der einem unter die Arme greift. Unser Modell schafft zwar nicht alles, ist aber trotzdem eine große Hilfe, damit es bis zum nächsten saugen nicht allzu schlimm aussieht. Wir haben uns vor einiger Zeit den Miele Blizzard Cat&Dog* geleistet. Genau, geleistet. Denn der ist mit etwas mehr als 300 EUR nicht ganz billig. Aber es hat sich gelohnt! Der kriegt jedes Haar aus dem Teppich. Beim ersten Saugdurchgang mussten wir den Behälter 4x entleeren. Und das, obwohl wir mit dem alten Staubsauger auch jeden Tag gesaugt haben. Aber das, was der Blizzard noch aus den Teppichen und Ritzen raus geholt hat und nach wie vor raus holt, ist der Wahnsinn! Und der Staubsauger gleitet so leicht und einfach über den Boden, herrlich. Man muss so gut wie keine Kraft aufwenden um ihn zu lenken. Vorher hatte ich so ein 60 EUR Gerät aus dem Supermarkt, ich dachte Staubsauger ist Staubsauger. Aber erst jetzt, nach 15 Jahren eigener Haushaltsführung weiß ich, dem ist nicht so. Ich würde mich immer wieder für den Miele Blizzard entscheiden. Den 300 EUR habe ich keinster Weise nachgetrauert!

4.       Genug Hundebekanntschaften pflegen

Im Zuge der Hundeanschaffung musste auch ich feststellen dass der Freundeskreis schrumpft. Entweder wird der Hund nicht akzeptiert oder es wird nicht akzeptiert das sich die Prioritäten vom allwöchentlichen wildem feiern im Stammclub zum gemütlichen Couchen mit Hund verschoben haben. Wohlmöglich  wird noch verlangt das der Hund bei Besuchen ausgesperrt wird. Der Freundeskreis verlagert  sich somit automatisch ohne das man es merkt und nur noch Bekanntschaften und Freundschaften zu Hundemenschen gepflegt werden. Am Anfang habe ich dieses Phänomen etwas traurig gefunden, aber mittlerweile ist das ganz gut so. Ich habe gelesen, das zwischen dem 25 und 30 Lebensjahr die meisten Freundschaften aus der Jugend zerbrechen. Das hängt damit zusammen, dass sich in dieser Lebensphase der Mittelpunkt des Lebens vom Freundes- in den eigenen Familienkreis zurück verlagert. Insbesondere dann, wenn die eigene Familienplanung gerade begonnen hat oder schon die ersten Babys geboren sind. 

Eve | Working Cocker Welpe | 4 Monate | kleinstadthunde.de

5.       Geringe Eitelkeit / Schmerzfreiheit

Auf dem Rückweg vom Hundeplatz noch schnell was einkaufen? Kein Problem. Sporthund und co. sind immerhin Allzweckklamotten. Und dank der vielen Taschen kann auf Plastiktüten verzichtet werden. Matsch, Dreck und Grasbüschel in den Haaren werden dezent wegignoriert. Dazu muss ich sagen, dass sich meine Garderobe im Laufe des Hundelebens so oder so (bis auf wenige Ausnahmen) nur noch in Hundeklamotten für Gassi und in Hundeklamotten für Hundeplatz und Klamotten für die Arbeit aufgeteilt hat. Einerseits ein bisschen verrückt, andererseits was solls? Wie schon bei Punkt 5 beschrieben, bestehen meine größten Sozialkontakte nur noch aus Familie und Hundemenschen. Am Wochenende sind wir selten Abends unterwegs, und wenn doch dann habe ich 1 oder 2 Outfits im Schrank die dafür völlig ausreichend sind. 

6.       Lernen Ja-und-Amen zu sagen – erst recht wenn man es nicht so meint

Manchmal sind es aber auch andere Hundemenschen die uns wahnsinnig machen können. Denn wenn wir ehrlich sind, können nur Helikopter Eltern und Helikopter Herrchen/Frauchen aus jedem Thema eine Endlosdiskussion aus dem Hut zaubern. Und natürlich gibt es immer nur die eine Wahrheit – und die muss unter allen Umständen verteidigt werden. Da hilft es einfach Ja und Amen zu sagen. Seinen Teil kann man sich ja trotzdem denken – so hat man seine Ruhe und geht sinnlosen Diskussionen aus dem Weg 😉

7.       Humor! Vorgeschlagen von Isabella von Überraschungspaket Hund

Isabella hat als erste auf meinen Artikel einen Kommentar da gelassen und die Liste um Humor ergänzt. Wie recht sie doch hat! Wie konnte ich das bloß vergessen? Ich erinnere mich noch daran, wie Inuki das alleine bleiben bei meinen Eltern gelernt hat. Nunja, beim ersten mal hat er die riesige und teure Yukka Palme bis auf das letzte Blatt zerstört. Das war ein Anblick! Das Wohnzimmer sah aus wie ein Dschungel. Überall Erde, Blätter und Fetzen vom Yukka Stamm. Damals habe ich nicht daran gedacht ein Foto zu machen. Sowas ärgerliches. Wenn euch was ähnliches passiert, macht ein Foto! Auch wenn ihr im Augenblick des Geschehens sauer seid (das war ich auch), in einigen Wochen, Monate, Jahren denkt man mit einem Schmunzeln zurück. Der Ärger ist verflogen und die Anekdote über die Yukka Palme erheitert mich immer wieder. Ein Foto wäre so toll gewesen!

Isabella hat auch einige Anekdoten mit uns geteilt:

… von einem Rüden mit Blasenentzündung der sich im haus nicht mehr anders zu helfen wusste als an der gerade rumstehende Freundin das Bein zu heben über einen niedlichen Welpen der meinem Chef in die Aktentasche gespuckt hat bis zu der Hündin mit spontanem Durchfall bei einer Stadtbesichtigung vor einer Kirche und einem Brautpaar 🙂

 

 

Habt ihr noch gute Tipps parat? Her damit! 🙂

 


*Werbelink | Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn du über diesen Link einkaufst. Das kostet dich natürlich keinen Cent extra, es ist aber eine tolle Möglichkeit, wie du diesen Blog unterstützen kannst. Danke an alle, die das machen! Mehr dazu hier.

Hi, ich bin Dani, Bloggerin und Autorin bei Kleinstadthunde. Ich liebe leckeres Essen, tolle Schokolade, spannende Serien und jegliche Art von Abenteuer. Du kannst mich auch auf Facebook und Instagram finden.

4 Kommentare

  • Isabella

    Ich würde ergänzn: Humor … nur amit kann man einige Momente überstehen 🙂 Wir haben da so viel erlebt … von einem Rüden mit Blasenentzündung der sich im haus nicht mehr anders zu helfen wusste aöls an der gerade rumstehende Freudnin das Bein zu heben über einen niedlichen Welpen der meinem Chef in die Aktentasche gespuckt hat bis zu der Hündin mit spontanem Durchfall bei einer Stadtbesichtigung vor einer Kirche und einem Brautpaar 🙂
    Wobei ich zugebe, mein Freundeskreis besteht doch weniger aus Hundeleuten – ist aber sehr überschaubar und einige Freundschaften begleiten mich wirklich schon fast ein ganzes Leben lang.

    Liebe Grüße – und vielen Dank für diesen schönen Beitrag, der mich doch einige Male zum lchen brachte 😉

    Isabella mit Cara und Shadow

  • Ayka

    Ich kann der Ergänzung von Isabella nur zustimmen und mit viel Freude an den Vierbeinern wird alles auch leicht. Tolles Bild von Eve.
    Weiter ganz spannende Tage wünschen Ayka und ihre Begleiterin

  • sandra

    Moin Moin Dani,
    deinen Beitrag habe ich echt gefeiert. Mit den Punkten hast so Recht 😉 und ja wie Isabelle schreibt braucht man auch Humor. Geduldsfaden / Stahlseil… jo, da denke ich an Aaron. Der eine Stunde allein sein konnte und total lieb war, dann war er mal 5 Minuten alleine und hat direkt die Fußmatten Kante abgekaut. Generell war es faszinierend was er zerlegen (zum Glück ohne es zu Fressen) konnte und es war unabhängig von Auslastung, Dauer der Abwesenheit und co. Ich glaube es war einfach, weil er es konnte.
    Disziplin (check), aber auch beim Üben… sich nicht selbst von anderen Leuten beim Üben ablenken lassen und auch bei absoluten Sauwetter zur Hundeschule (wir haben schließlich 75 % des Jahres nur Sauwetter gehabt in Aarons Jugend.
    Staubsauger…. ja wir haben auch einen guten Miele besorgt. Der schafft wenigstens, Schäfi, Labi und lange Frauenhaare 😉
    Mein Freundeskreis änderte sich vor Aaron schon, da ich keine Kinder habe plante und früherige Freunde, da aber schon voll am Familie bauen war… durch die Hundeschule kamen dann neue Freunde hinzu. Aber ich habe auch seit der Grundschule eine liebe Freundin, die wie ich auch immer einen Herzenshund an ihrer Seite hat.
    Eitelkeit und Schmerzfreiheit…jupp, wobei ich so langsam auch wieder ein paar gute Teile in meinen Schrank hänge. Da wir nicht mehr jedes Wochenend in der Hundeschule verbringen, kann auch auch mal wenige praktische Kleidung anziehen. Aber Outdoor Kleidung bleibt das wichtigste. Bequem, passend zum Wetter und die Optik nur Semi-wichtig.
    Der 6. Punkt begegnet mir jetzt beim alten Aaron zum Glück seltener. Beim Welpen hat man viel mehr “Ratschläge” bekommen und musste das ignorieren.

    Hm, funktionelles Auto… mein Auto sieht eindeutig meistens so aus, wie die Gegend in der wir spazieren waren. Früher war mir wichtiger das es sauber ist. Nun ist es ein Alltagsgegendstand und vor allem brauche ich da Platz für Hundedinge.

    liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
    Sandra mit Aaron

  • Auenländerin

    Ich musste jetzt doch herzhaft lachen und kann nur zustimmen. Aber bei mir würde ich sagen, mein Freundeskreis teilt sich in Hunde- und Pferdemenschen auf. Wobei beides zusammen geht natürlich am Besten.
    Liebe Grüße
    Auenländerin

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.