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Volle Wanderwege und Eves erster Schnee Schnee an der Küste - ein seltenes Spektakel

Die letzte Woche im Januar hat uns eine Menge Schnee beschehrt. So viel Schnee hatten wir seit Jahren nicht mehr. Ich glaube, der letzte Schnee mit mehr als 5cm und der länger als 24 Stunden liegen blieb, gab es im Jahr 2013(!?). Inuki und Skadi waren ganz aus dem Häuschen.

Eve hat den Schnee als erste gesehen. Sie muss morgens schon um 5 Uhr einmal raus, da schlafen die anderen noch. Sie wusste im ersten Moment gar nichts damit anzufangen. Nach kurzer Skepsis ging dann auch mit ihr das Pferd durch und sie konnte sich zwischen Rennen, Schnee fressen, Flocken fangen und wälzen gar nicht entscheiden. Sie war so aufgeregt, dass sie ihre Geschäfte glatt vergessen hat und 2 Pfützen wieder im Haus gelandet sind. Das war schon seid einigen Tagen nicht mehr passiert. Aber was solls, einmal mit dem Wischer drüber und gut ist. Dafür durfte ich Eve bei ihrem ersten Schnee zuschauen.

Inuki und Skadi sind gleich in den Garten gerannt und hatten eine Menge Spaß. Wobei sie eher an den Gerüchen interessiert sind als an alles andere. Ich denke, der Schnee hält einfach die Gerüche intensiver und länger fest als es sonst der Fall wäre. Und wenn wir Menschen nicht hingeguckt haben, haben die zwei auch mit Eve im Schnee gespielt. Diese Schlawiner!

 



Den verschneiten Sonntag haben wir, wie jeden Sonntag sonst auch, in einem der Wälder hier bei uns verbracht. Wir sind eine schöne Runde zu fünft gelaufen. Eve fügt sich nahtlos in unsere Familie ein und läuft wie selbstverständlich unsere Spaziergänge mit. Anders als sonst war ziemlich viel los. Wir konnten keine 50 m gehen ohne nicht andere Menschen und/oder Hundehalter zu treffen. Auf sowas habe ich ja eigentlich keine Lust aber an dem Tag habe ich als gutes Training für Eve gesehen. Denn in den Städten ist es ja im Moment recht leer. Dafür im Wald umso voller und Grüppchen sind im Wald anscheinend auch kein Problem (wer oder was ist dieses Corona?!).

Bis auf einen Hund, der in uns rein brettern wollte, war die Runde echt toll. Unzählige Hundebegegnungen, die super verlaufen sind (super heißt bei uns, das Inuki nicht gepöbelt hat 🙂 seit seiner Arthrose macht er das manchmal) und viele Menschen die Eve treffen durfte. Bei dem Hund, der zu uns wollte, habe ich die Besitzer direkt angesprochen ihren Hund bitte zurück zu rufen. Das haben die auch sofort gemacht, Aber Toni wollte nicht zurück kommen. Tja, was solls. Die Begegnung war in Ordnung. Toni hat “Hallo” gesagt und ist dann weiter.


Am Ende der Runde waren alle ziemlich fertig. Durch Schnee stapfen ist anstrengend. Und für uns, die nur alle paar Jahre Schnee unter den Füßen und Pfoten haben, noch einmal eine besondere Herausforderung.

Ich bin gespannt, wie lange uns der Schnee erhalten bleibt. Meine derzeitigen Kopfschmerzen sind eigentlich immer ein Zeichen dafür, dass sich das Wetter wieder ändern wird. Trotzdem werde ich Skadis Pfoten noch einmal bearbeiten. Sobald das Fell dort länger wird, sammelt sich da der Schnee und wird zu fiesen Bommeln.

Hat es bei euch geschneit und habt ihr die Zeit genossen? Wie reagieren eure Hunde auf Schnee?

Hi, ich bin Dani, Bloggerin und Autorin bei Kleinstadthunde. Ich liebe leckeres Essen, tolle Schokolade, spannende Serien und jegliche Art von Abenteuer. Du kannst mich auch auf Facebook und Instagram finden.

4 Kommentare

  • sandra

    Oh Aaron liebt Schnee. 🙂 Als Welpe kam er bei seinem Einzug auch direkt hier in den Schnee Genuss. Dann auch noch 2 bi3 Winter danach und dann wurden die Schnee Spieltage in den Wintern eher so null. Nun wo er 10 Jahre alt ist, hat er endlich wieder Schnee zu toben und schnüffel.
    Ich freue mich auch sehr drüber. Die Kinder finden es auch super. Es ist halt mal Winter 🙂 Frost und Schnee tun echt mal gut. Viel besser als das sonst norddeutsche Regenwetter.

    liebe Grüße
    Sandra mit Aaron

  • Ayka

    So herrlich, dass Eve im Schnee herumtoben konnte, das wird sicher ein bleibender Eindruck in ihrem Welpentagebuch hinterlassen. Ich erinnere mich noch gerne an meinen ersten Winter und als plötzlich die ganze landschaft weiss eingekleidet war – ich habe mich auch sofort in den Schnee verliebt und das ist bis heute so geblieben. Nie macht das herumtollen mehr Freude als im Schnee.
    Euch ganz liebe grüsse und macht weiter so
    Ayka

  • Isabella

    Wie niedlich – ich finde es so schön, wenn gerde die Welpen sich über den ersten Schnee freuen. Bei uns war der erste Schnee in diesem Jahr ganz blöd gefroren, da hatten die Hunde keinen Spaß. Aber zum Glück kam dann noch eine kleine Ladung Pulverschnee nach so konnten auch unsere Beiden ihre Toberunden im Garten genießen.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

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