Was unser Zusammenleben nachhaltig verbessert hat Beschäftigung auch (oder gerade) für Senioren!

Inuki | Beschäftigung für Hundesenioren | kleinstadthunde.de

Nun gehen wir schon seit Mitte Juni wieder zum Hundeplatz. Ich hatte euch ja bereits davon erzählt, warum wir da länger nicht gewesen sind und warum wir uns nun für eine Hundeschule entschieden haben und nicht mehr für einen Verein.

Jedenfalls – Inuki besucht nach wie vor den Obedience Kurs und Skadi den (Fun-)Agility Kurs. Ich bin seinerzeit echt gespannt gewesen, ob sich bei uns dadurch etwas im Alltag verändern würde. Schließlich sind die beiden schon (fast) Senioren und recht gut bzw. fertig erzogen. Was also sollte sich noch verbessern?

Aber es hat sich was verbessert! Ich habe den Eindruck, dass gerade Inuki beim Anblick von anderen/fremden Hunden gleichgültiger ist.

Sonst war es so, das er schon mal gefrustet gewesen ist, weil es nicht hin durfte oder eben auf Provokationen eingestiegen ist. Das hat sich soweit runter reduziert, das es selbst meinem Mann aufgefallen ist

Ich denke, dass liegt daran dass in unserer Gruppe immer verschiedene Hunde in verschiedenen Konstellationen anwesend sind. Somit herrscht immer eine andere Gruppendynamik. Und obwohl nicht auf dem Platz gespielt oder “hallo-gesagt” wird, so müssen sie dennoch untereinander miteinander interagieren. Und Impulskontrolle zelebrieren. Beim Abrufen anderer Hunde soll Inuki sich nicht mitreißen lassen, und auch wenn ein anderer Hund Quatsch macht muss er bei mir bleiben und mitarbeiten.

Skadi | Hunde im Wald | kleinstadthunde.de

Das strengt ihn natürlich doppelt an. Im Verein waren maximal 2 Hunde gleichzeitig auf dem Platz. Einer der die Unterordnung macht und der andere, der in dieser Zeit die Ablage übt. Da war natürlich nicht so viel Ablenkungspotenzial als nun mit 5 weiteren Hunden die parallel trainieren.

Auch wenn ich “meinen” Trainer teilen muss, so gefällt mir das Konzept viel besser. Inuki lernt, auf dem Platz mitzuarbeiten auch wenn andere Hunde und deren Halter anwesend sind und im Alltag ist er ebenfalls relaxter beim Anblick von Hunden und lässt sich auch dort viel leichter ansprechen und fremde Hunde ruhig aushalten.

Bei Skadi hat das Training aber bisher nichts im Alltag verändert. Das liegt bestimmt daran, dass sie so oder so unkompliziert ist, sofern fremde Menschen und Hunde genügend Abstand halten. Obwohl – sie kämpft häufiger mit der Müdigkeit.

Das Training scheint sie also auch zu fordern. Mental und Körperlich. Das ist gut so. Mich freut es, wenn sie Abends zufrieden in ihrem Körbchen liegt und seelig vor sich hin träumt. Ich glaube, da geht jedem Hundehalter das Herz auf! Oder?!

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