Hundeleben,  Tipps für das Zusammenleben mit Hunden

6 Tipps für Umzüge mit tierischen Begleitern Von A nach B ohne Stress

Hui. Wie einige von euch sicherlich mitbekommen haben, bin ich zusammen mit Inuki und Skadi im letzten Jahr umgezogen. Nicht einmal, sondern gleich zwei mal. Und ich sage es euch – so ein Umzug macht einen fertig. Seelisch und Körperlich. Und ja, die Hunde kommen in den Wochen vor und nach dem Umzug zu kurz. Und während des Umzuges selbst ist man meist zu beschäftigt um auch nur an die Auslastung der Hunde zu denken. Die Gedanken kreisen zwischen  “Sind alle Sachen gepackt?” und “Habe ich alle wichtigen Ämter von meinem Umzug informiert” und “Wie richten wir uns ein?” umher.

Während mein erster Umzug sehr chaotisch und ungeplant verlief habe ich bei meinem zweiten Umzug To-Do-Listen und Zeitpläne angelegt und so gut wie alles durchgeplant. So habe ich es geschafft das nur der Umzug an sich – also das einpacken, verladen, ausladen und auspacken stressig und anstrengend gewesen ist.

Und Umzüge – egal ob durchgeplant oder nicht – sind natürlich auch für unsere Haustiere Stress pur. In meinem Fall für die Hunde und den Hamster Andy. Umzüge bringen oft fremde Menschen (besonders für Skadi ein Problem!), Lärm und viele “Ausbruchsmöglichkeiten” (auch für den Hamster) mit sich. Daher habe ich für meinen zweiten Umzug viele Tipps recherchiert wie der Umzug so reibungs- und stresslos wie möglich ablaufen kann.

 

1. Organisation ist alles!

Meinen ersten Umzug habe ich blauäugig und nichts ahnend auf mich zukommen lassen. Saublöd wie ich jetzt weiß – gerade wenn man Hunde hat. Jetzt weiß ich das Planung und Ordnung nicht nur das halbe Leben ist, sondern auch bei Umzügen das A und O.

Ich habe alles mit todoist geplant. Dort konnte ich ganz einfach die noch zu erledigenden Dinge timen. Ca. 3 Monate vorher timte ich die Kündigungen (Wohnung, Mitgliedschaften in Vereinen etc.) und Umzugsmitteilungen (Gas, Strom, Internet, Telefon und PayTV) damit alles fristgerecht gekündigt wird und der Umzug der “Medien” reibungslos verläuft.

4 Wochen vor dem “Date to move” packte ich die ersten Kartons mit Gegenständen die nicht alltäglich sind (Winterklamotten, Tupperware etc.). Falls notwendig müsste jetzt ein Transporter gemietet werden. Ansonsten bekommt ihr nur noch das was übrig bleibt – und das ist meistens frustrierend und teuer (wenn ihr überhaupt etwas zu mieten bekommt!).

3 Wochen vorher solltet ihr die Dinge, die ihr verkaufen wollt, inserieren. So werden sie dann hoffentlich verkauft und pünktlich abgeholt. Und wenn ihr nur noch 2 Wochen habt? Ja dann fängt der Spass erst richtig an. Packt was das Zeug hält. Spielt Tetris und bringt die Kartons, die schon in das neue Heim können rüber, wenn möglich. Falls nicht müsst ihr die letzten 2 Wochen buchstäblich aus dem Karton leben und am Umzugstag im Transporter noch mal Tetris spielen. Für die ersten Tage im neuen Zuhause solltet ihr eine Reisetasche packen mit den nötigsten Gegenständen bis alle Dinge ihren Platz im neuen Zuhause gefunden haben.

Todoist ist ein toller Zeitplaner bzw. Listen Ersteller und Verwalter. Jeden Tag konnte ich mir mit seiner Hilfe minutiös durchplanen. Und dadurch meine Zeit optimal einplanen. Auch die Qualitätszeit für meine beiden Hunde wurde eingeplant und effektiv genutzt. Da das ganze auf dem Smartphone genauso gut funktioniert wie auf dem Desktop PC ist es gleich ein doppelter Pluspunkt.

Aber gerade als Hundehalter steht man noch vor ganz anderen Herausforderungen während eines Umzuges. Rückblickend kann ich jedem die Angst vor einem Umzug mit Hunden nehmen. Meine beiden haben sich beide mal recht zügig eingelebt. Schon nach einer Woche war alles wie sonst auch und er Alltag kehrte ein. Hunde sind in der Hinsicht sehr flexibel. Frei nach dem Motto: “Home is where the Körbchen is!” 😉

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2. Der Kennel

Am Umzugstag kann ein Hund der einem immer Weg rum wuselt und überall dabei sein möchte, Nerven und Zeit kosten. Nerven und Zeit die man dringend für den Umzug benötigt. Leider haben nicht alle Hundehalter das Glück vertrauensvolle Freunde oder Familie zu haben die die Hunde für die Zeit des Umzuges betreuen würden. In einem solchen Fall kann ein Kennel* helfen. Hier ist der Hund sicher, er kann nicht ausbrechen, sich aber ausruhen. Wurde der Kennel richtig auftrainiert so ist er Rückzugs- und Erholungsort in einem und kein “Käfig” für den Hund. Und in einem neuen Heim hilft er den Hund sich gleich “Zuhause” zu fühlen.

3. Stelle deinem Tier eine Sicherheitszone zur Verfügung

Wenn der Kennel am Umzugstag nicht in Frage kommt und auch keine Betreuungsstelle gefunden werden konnte müsst ihr euch bewusst sein dass ihr an solch einem Tag viel zu tun habt und nicht immer ein Auge auf euren Hund haben könnt. Das hat zur Folge das der Hund wohlmöglich sein eigenes Ding durchzieht und ohne euch spazieren geht wenn er merkt er spielt heute mal die zweite Geige und Langweile hat. Wenn ihr sehr im Stress seid, merkt ihr es wahrscheinlich noch nicht einmal das euer Vierbeiner weg ist.

Da auch wir keinen Kennel nutzen oder eine Betreuungsperson hatten, haben wir unsere Hunde in ein Zimmer gelassen und die Tür mit einem Babygitter* blockiert. So konnten die Hunde uns die ganze Zeit sehen und fühlten sich nicht “ausgeschlossen”.  Kartons konnten wir bequem über das Gitter heben. Die Möbel aus diesem Zimmer waren bereits eingeladen worden. Wenn vorhanden hilft auch ein Laufgitter die Hunde räumlich zu begrenzen und für ihre Sicherheit zu garantieren. Aber für uns war der Weg mit dem Babygitter und dem leeren Zimmer die beste Lösung.

4. Neuer Garten? Vergesst nicht den Zaun zu überprüfen.

Gerade dann, wenn man zusätzlich zum neuen Haus/neuer Wohnung einen Garten dazu bekommen hat, ist die Verlockung groß den Hunden als erstes den Garten zu zeigen. Denkt aber daran, diesen Garten hundesicher zu machen. Löcher in Hecken oder in Zäunen können leicht übersehen werden, daher nehmt euch die Zeit. Geht den neuen Garten konzentriert ab und lokalisiert undichte Stellen. Sollte noch kein Zaun oder eine Hecke vorhanden sein – nehmt eine Schleppleine.

5. Denkt an die Temperatur!

Viele Leute ziehen im Sommer um. Lasst eure Hunde auf keinen Fall im Auto zurück! Auch wenn ihr nur kurz etwas ein- oder ausladet.  Schnell vergehen so mehrere Minuten und ein Auto heizt sich besonders zügig auf. Es besteht Lebensgefahr! Auch wenn ihr den Hund im Freien lasst – sicher eingezäunt oder angeleint – sorgt für ausreichend Wasser und Schatten!

Aber auch im Winter können Hunde bei längeren Aufenthalten im parkenden Autos sehr leicht frieren und unterkühlen!

6. Tasso

Und da muss ich mir selbst an die Nasse fassen – vergesst nicht die Tasso Kontaktinformationen auf eure neue Adresse zu ändern. Sollten eure Hunde doch entwischen – sei es durch ein Loch im Zaun oder Unachtsamkeit – so können sie einfach und zügig zu euch zurückverfolgt werden. Ich selbst habe die Adressänderung leider verschlampt und so wurden die Adressdaten erst einige Monate nach dem Umzug abgeändert.

*Werbelink

Hi, ich bin Dani, Bloggerin und Autorin bei Kleinstadthunde. Ich liebe leckeres Essen, tolle Schokolade, spannende Serien und jegliche Art von Abenteuer. Du kannst mich auch auf Facebook und Instagram finden.

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