Rezension: Der moderne Gebrauchshund von Klaus Jadatz

Inuki |kleinstadthunde.de

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Wie viele von euch wissen versuchen Inuki und Ich uns seit geraumer Zeit im Gebrauchshundesport. Auch wenn es auf Grund von Zeitmangel eher schleppend voran geht :(. Früher wurde es VPG I-III genannt, heute ist es die IPO I-III. Um mich diesbezüglich mit Lesefutter zu versorgen habe ich nach einem Buch über diesen Sport gesucht, das eben ohne aversive Ausbildungsmethoden auskommt. Gefunden habe ich Der moderne Gebrauchshund: Zeitgemäße Ausbildung für Schutzdienst, Fährte, Unterordnung

Gebundene Ausgabe: 160 Seiten

  • Verlag: Oertel & Spörer; Auflage: 1 (24. März 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3886278565
  • ISBN-13: 978-3886278565
  • Größe und/oder Gewicht: 15,3 x 1,5 x 21,6 cm

Sicherlich geht Klaus Jadatz nicht auf positive Verstärkung oder den Clicker ein, er erklärt auch keine Lerngesetze oder ähnliches. Aber bis auf einen Absatz finde ich dieses Buch trotzdem gelungen. Ein Anfänger wie ich, der zwar Hunde bereits ausbildet und ausbilden kann aber keine Ahnung vom IPO, insbesondere dem Schutzdienst und der Fährtenarbeit selbst hat bekommt grundlegend erklärt um was es geht und was bei der Ausbildung wichtig ist. Auch die einzelnen Schritte einer Übung werden sehr gut und nachvollziehbar erklärt. Bilder unterstützen das Lernen aus anhand dieses Buches ungemein.

Der moderne Gebrauchshund - Buch

Das 160 Seiten starke Buch lässt sich flüssig in fast einem Rutsch lesen. Dies liegt nicht nur an dem flüssigen Schreibstil von Klaus Jadatz sondern auch daran das die Übungen und Thematisierungen aufeinander aufbauen. So sagt Klaus Jadatz das eine saubere Unterordnung der Grundpfeiler für einen guten Schutzdienst darstellt. Außerdem – und das finde ich ganz toll – sagt er eindeutig das die Ausbildung auf den Hund abgestimmt werden muss. Dies ist in der IPO-Ausbildung nicht ganz selbstverständlich. Viele Hundeplätze arbeiten noch unabhängig vom Hund nach Schema F – und das hat dann gefälligst auch so zu funktionieren. Clicker und positive Verstärkung sind Ausnahmen (so wie ich 🙂 ) und aversive Trainingsmethoden findet man leider noch zu oft.

Einen kleinen Kritikpunkt gibt es dennoch – für versierte Hundeführer, die schon länger in diesem Sport unterwegs sind, ist dieses Buch wohl eher nix, da wirklich nur auf grundlegende Elemente und den Aufbau eingegangen wird. Auch für Hundehalter die wirklich alles über positive Verstärkung machen und auch kein Fehlerwort nutzen und selbst den Geschirrgriff aversiv finden, werden an diesem Buch keine Freude haben.

KategorieBuchrezension

Hi, ich bin Dani, Bloggerin und Autorin bei Kleinstadthunde. Ich liebe leckeres Essen, tolle Schokolade, spannende Serien und jegliche Art von Abenteuer. Du kannst mich auch auf Facebook und Instagram finden.

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